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Albumin ist ein Eiweiß, das Ihre Leber bildet. Ein niedriger Wert kann auf eine Erkrankung der Leber oder der Nieren hinweisen, ein hoher Wert kann auf Dehydrierung hinweisen.[1]
Auf dieser Seite lesen Sie, was Albumin ist, was die Leitlinien zu einem zu niedrigen oder zu hohen Wert sagen, was Ihren Wert beeinflusst und welche Werte Sie am besten daneben betrachten.
Auch: ALB, Serumalbumin. Im Labor: ALBLG.
Albumin ist ein Eiweiß, das Ihre Leber bildet. Ihr Blut besteht aus Flüssigkeit und Blutzellen. Albumin hält diese Flüssigkeit in Ihren Blutgefäßen, damit sie nicht in anderes Gewebe austritt.[1]
Haben Sie zu wenig Albumin, kann Flüssigkeit aus Ihrem Blut austreten und sich in Ihrer Lunge, Ihrem Bauch oder anderen Teilen Ihres Körpers ansammeln. Albumin hilft auch, wichtige Stoffe zu transportieren, etwa Hormone, Vitamine und Enzyme.[1]
Albumin wird oft in einer Gruppe von Bluttests auf Stoffe gemessen, die Ihre Leber bildet: den Lebertests. Es kann auch Teil einer festen Gruppe von Routinetests sein, die 14 Stoffe in Ihrem Blut misst.[1]
Mit einem Albumintest betrachtet Ihr Arzt Ihre allgemeine Gesundheit und Ihre Ernährung. Der Test zeigt auch, wie gut Ihre Leber und Ihre Nieren arbeiten.[1]
Ist Ihre Leber geschädigt oder nehmen Sie zu wenig Nahrung zu sich, bildet Ihre Leber möglicherweise nicht genug Albumin. Sind Ihre Nieren geschädigt, lassen sie möglicherweise Albumin aus Ihrem Blut in Ihren Urin übertreten.[1]
Ein Arzt kann den Test auch nutzen, um zu verfolgen, wie sich ein Wert während der Behandlung einer Erkrankung der Leber oder der Nieren entwickelt.[1]
Bei manchen Erkrankungen der Nieren merken Sie lange nichts. Beschwerden treten manchmal erst in einem späteren Stadium auf.[1]
Labplusarts, das Labor, mit dem BioProfile zusammenarbeitet, verwendet für Albumin einen Referenzwert von 35 bis 47 g/l. Einen Wert zwischen diesen Grenzen bezeichnet das Labor als normal.[2]
| Wert | Was es bedeuten kann | Für wen |
|---|---|---|
| 35 bis 47 g/l[2] | Das Labor bezeichnet diesen Wert als normal | Das Labor nennt keine gesonderte Gruppe |
Quelle: Labplusarts, der Referenzwert des Labors für Albumin (ALBLG) im Blut.[2]
Ein niedrigerer Wert als normal kann auf eine Erkrankung der Leber oder der Nieren hinweisen, auf zu wenig Eiweiß in Ihrer Ernährung oder auf eine Erkrankung der Verdauung, bei der Ihr Körper Eiweiß aus der Nahrung schlecht verwertet. Auch Verbrennungen über einen großen Teil Ihres Körpers oder eine Erkrankung der Schilddrüse können den Wert senken. Ein Wert außerhalb des normalen Referenzbereichs weist nicht immer auf eine Erkrankung hin, die behandelt werden muss.[1]
Ein höherer Wert als normal kann auf Dehydrierung hinweisen, zum Beispiel durch schweren Durchfall oder durch eine andere Ursache.[1]
BioProfile arbeitet an eigenen Zonen pro Wert, von Risiko bis optimal. Ein Arzt prüft diese Zonen, bevor sie in Ihrem Ergebnis erscheinen.
Haben Sie 24 bis 48 Stunden nichts gegessen, kann Ihr Albuminwert niedriger sein als normal. Auf den Albumintest selbst müssen Sie sich nicht besonders vorbereiten. Veranlasst Ihr Arzt auch andere Bluttests, müssen Sie manchmal einige Stunden nüchtern sein.[1]
Manche Medikamente können Ihren Albuminwert erhöhen, etwa Steroide, Insulin und Hormone. Andere, etwa die Antibabypille, können den Wert senken. Sagen Sie Ihrem Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen, und setzen Sie kein Medikament ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.[1]
Wenn Sie schwanger sind, ist Ihr Albuminwert niedriger.[1]
Flüssigkeitsmangel kann Ihren Albuminwert erhöhen. Das kann zum Beispiel durch starken Durchfall geschehen.[1]
Albumin ist in allen fünf Paketen enthalten, von BioProfile 31 bis BioProfile 150.[3]
Die BioProfile-Redaktion hat diese Seite am 4. Oktober 2026 auf Grundlage der unten genannten Quellen geschrieben, die wir am 4. Oktober 2026 gelesen haben. Jede Zahl auf dieser Seite steht in einer dieser Quellen, mit der Nummer dieser Quelle dazu. Eine Fachperson prüft diese Seite noch. Nach dieser Prüfung stehen der Name der Fachperson und das Datum der Prüfung oben auf der Seite. Diese Seite erklärt und stellt keine Diagnose. Besprechen Sie einen abweichenden Wert mit Ihrem Hausarzt.