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MCH misst, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem roten Blutkörperchen steckt. Ein zu niedriger Wert kann auf eine Blutarmut durch Eisenmangel hinweisen, ein zu hoher Wert auf eine Blutarmut durch einen Mangel an Vitamin B.[1]
Auf dieser Seite lesen Sie, was MCH ist, was die Leitlinien über einen zu niedrigen oder zu hohen Wert sagen, was Ihren Wert beeinflusst und welche Werte Sie am besten daneben betrachten.
Auch genannt: mean corpuscular hemoglobin, durchschnittliche Menge an Hämoglobin pro rotem Blutkörperchen. Beim Labor: entfällt.
Rote Blutkörperchen heißen auch Erythrozyten. Sie werden in Ihrem Knochenmark gebildet, dem schwammartigen Gewebe in Ihren großen Knochen. Sie enthalten Hämoglobin, ein eisenreiches Eiweiß, das Sauerstoff von Ihrer Lunge zu jeder Zelle in Ihrem Körper bringt.[1]
MCH steht für mean corpuscular hemoglobin. Der Wert misst, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen steckt.[1]
MCH ist einer der Erythrozytenindizes, zusammen mit MCV, MCHC und RDW. Gemeinsam sagen sie etwas über die Größe, die Form und die Qualität Ihrer roten Blutkörperchen aus.[1]
Ihre Zellen brauchen Sauerstoff, um zu wachsen, sich zu erneuern und Energie zu gewinnen. Hämoglobin transportiert diesen Sauerstoff durch den Körper.[1]
Es gibt verschiedene Formen der Blutarmut. Jede Form wirkt sich auf eigene Weise auf Ihre roten Blutkörperchen aus. Die Indizes helfen Ihrer medizinischen Fachkraft festzustellen, um welche Form es sich handeln kann.[1]
Diesen Test erhalten Sie oft zusammen mit einem vollständigen Blutbild bei einer Routineuntersuchung. Auch bei Beschwerden, die zu einer Blutarmut passen können, etwa Kurzatmigkeit, Schwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, blasse Haut oder kalte Hände und Füße.[1]
In Ihrem Ergebnis steht der Referenzbereich, den das Labor verwendet. Liegt Ihr Wert innerhalb der Grenzen, bezeichnet das Labor ihn als normal. Ihre medizinische Fachkraft berücksichtigt dabei auch Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und Ihre anderen Blutwerte.[1]
| Wert | Kann hinweisen auf | Für wen |
|---|---|---|
| Niedriger als normal[1] | Blutarmut durch Eisenmangel | Alle, die diesen Test erhalten |
| Höher als normal[1] | Blutarmut durch einen Mangel an Vitamin B | Alle, die diesen Test erhalten |
| Ein oder mehrere Indizes nicht normal[1] | Eine Form der Blutarmut | Alle, die diesen Test erhalten |
Quelle: MedlinePlus, U.S. National Library of Medicine, zu den Erythrozytenindizes. MedlinePlus nennt keine eigenen Grenzwerte. Diese gibt das Labor an.[1]
Enthalten Ihre roten Blutkörperchen weniger Hämoglobin als normal, kann das auf eine Blutarmut durch Eisenmangel hinweisen. Das ist die häufigste Form der Blutarmut. Ihr Körper hat dann zu wenig Eisen.[1]
Enthalten Ihre roten Blutkörperchen mehr Hämoglobin als normal, kann das auf eine Blutarmut durch einen Mangel an Vitamin B hinweisen.[1]
BioProfile arbeitet an eigenen Zonen pro Wert, von Risiko bis optimal. Ein Arzt prüft diese Zonen, bevor sie in Ihrem Ergebnis erscheinen.
Hämoglobin ist ein eisenreiches Eiweiß. Haben Sie zu wenig Eisen im Körper, kann weniger Hämoglobin in Ihren roten Blutkörperchen enthalten sein.[1]
Ein Mangel an Vitamin B kann mit einer höheren Menge an Hämoglobin pro rotem Blutkörperchen einhergehen.[1]
Für diesen Test müssen Sie sich nicht besonders vorbereiten. Eine medizinische Fachkraft nimmt etwas Blut aus einer Vene in Ihrem Arm ab.[1]
MCH ist in allen fünf Paketen enthalten, von BioProfile 31 bis BioProfile 150.[2]
Die BioProfile-Redaktion hat diese Seite am 3. Oktober 2026 auf Grundlage der unten genannten Quellen verfasst, die wir am 3. Oktober 2026 gelesen haben. Jede Zahl auf dieser Seite steht in einer dieser Quellen, jeweils mit der Nummer der Quelle. Eine Fachperson prüft diese Seite noch. Nach dieser Prüfung stehen der Name der Fachperson und das Datum der Prüfung oben auf der Seite. Diese Seite dient der Erklärung und stellt keine Diagnose. Besprechen Sie einen abweichenden Wert mit Ihrer Hausarztpraxis.